MEZIS Fachtagung 2022

„Markt.Macht.Daten. – Kann Medizin noch Mensch?“

Jubiläumsfeier 15 Jahre MEZIS 
Mitgliederversammlung 

24.–26. Juni 2022 in Bonn

MEZIS Fachtagung und Mitgliederversammlung 2022

„Markt.Macht.Daten. – Kann Medizin noch Mensch?“

24.–26. Juni 2022

Programm-Faltblatt

„Markt.Macht.Daten. – Kann Medizin noch Mensch?“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe MEZIS-Mitglieder, liebe Interessierte,

unser Gesundheitswesen ist im Wandel: Digitalisierung und Ökonomisierung bringen Grundwerte ärztlichen Handelns in Gefahr, neben pharmazeutischen Unternehmen und Tech-Konzernen drängen zunehmend auch die Politik und die Medien als „Player“ auf den Gesundheitsmarkt.

Was macht das mit unserer Rolle und unserer Aufgabe als Ärztinnen und Ärzte? Wie können wir das Vertrauensverhältnis zwischen uns und unseren Patientinnen und Patienten schützen?

Im Rahmen unserer Fachtagung wollen wir uns in einer prominent besetzten Podiumsdiskussion und 15 Workshops von und mit Partnerorganisationen mit den neuen Herausforderungen in der Medizin beschäftigen und Lösungsansätze entwickeln.

Gemeinsam wollen wir ein gemeinsames starkes Signal aus der Ärzteschaft senden, einen Appell formulieren und verabschieden. 

Bereits seit 15 Jahren setzt sich MEZIS für mehr Transparenz und gegen Einflussnahme im Gesundheitswesen ein. Wir sensibilisieren, fragen nach und klären auf. Auch nach 15 Jahren sehen wir viel Handlungsbedarf und hoffen weiterhin auf die Unterstützung unserer Mitglieder und aller an MEZIS Interessierten. 

Wir freuen uns auf ein Treffen in Bonn.

Euer MEZIS-Team

Freitag, 24.06.2022

  • 17:15 Uhr

    Beginn der Fachtagung

    (Pressegespräch)
  • 18:00 Uhr

    Podiumsdiskussion

    Markt.Macht.Daten. – Kann Medizin noch Mensch?
  • 20:00 Uhr

    Get together

    CJD Bonn

Samstag, 25.06.2022

  • 09:00 – 11:00 Uhr

    Mitgliederversammlung 2022

  • ab 10:00 Uhr

    Markt der Möglichkeiten

  • 11:30 – 13:00 Uhr

    Impulsreferate

  • 13:00 – 14:00 Uhr

    Mittagspause

  • 14:00 – 15:30 Uhr

    Workshops Teil I

  • 15:30 – 16 :00 Uhr

    Kaffeepause

  • 16:00 – 17:30 Uhr

    Workshops Teil II

  • 18:30 Uhr

    Jubiläumsfeier mit Award-Verleihung „Goldenes Zäpfchen“
    Get together mit Musik & Tanz

    CJD Bonn

Sonntag, 26.06.2022

  • 09:00 – 10:30 Uhr

    Workshops Teil III

  • 10:30 – 11:00 Uhr

    Pause

  • 11:00 – 13:00 Uhr

    Plenum

    Vorstellen der Ergebnisse
    Gemeinsame Verabschiedung eines Appells

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Susi Bonk (Chirurgin und Sozialmedizinerin, MEZIS Beirat, Meschede)
CME-Punkte sind beantragt.

Podiumsdiskussion (hybrid)

„Markt.Macht.Daten. – Kann Medizin noch Mensch?“

Anmeldung Online-Teilnahme bei Sabine Hensold, E-Mail: hensold@mezis.de.

Moderation: Edda Grabar

Die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Edda Grabar schreibt seit über 15 Jahren über Pharmaforschung, neue biomedizinische Therapien und Biotechnologie unter anderem für DIE ZEIT, ZEIT ONLINE, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und verschiedene Wissenschaftsmagazine. Sie hielt an verschiedenen Hochschulen Vorträge, unter anderem der renommierten Harvard University in Cambridge, und wurde mehrfach für ihre Arbeiten und Recherchen ausgezeichnet. (Quelle: www.luebbe.de

Dr. med. Sandra Blumenthal

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Sprecherin der Sektion Fortbildung der DEGAM. Bis Februar 2021 war sie angestellt in einer inhabergeführten hausärztlichen Praxis in Potsdam tätig, seit einem Jahr koordiniert sie das Seminarprogramm am Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Berlin. Sie beschäftigt sich mit ethischen und medizinhistorischen Fragestellungen der Allgemeinmedizin.

Detlef Borchers

Deutscher Journalist mit Fachgebiet Informationstechnologie (IT). Borchers schrieb unter anderem für die Computerwoche, das Handelsblatt, die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, heute hauptsächlich für heise online. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden die Auswirkungen großer IT-Projekte auf die Gesellschaft. Er ist Autor mehrerer Computerfachbücher.

Erika Feyerabend

Sozialarbeiterin, Studium der Sozoiologie, arbeitet z.Z. als freie Journalistin und als Lehrbeauftragte an der evangelischen Hochschule Bochum (Ethik) und der Hochschule Düsseldorf (Behindertenpädagogik), ansonsten BioSkop Geschäftsführerin, Vorstand im Hospizverein Omega e.V.

Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig

Deutscher Facharzt für Innere Medizin und Pharmakologe, spezialisiert auf Hämatologie, internistische Onkologie und Transfusionsmedizin. Er war von 2001 bis 2017 Leitender Arzt und Chefarzt am HELIOS Klinikum Berlin-Buch und ist Professor für Innere Medizin. Seit 1999 ist er Ordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, gehört seit 2000 dem Vorstand an und ist seit 2006 gewählter Vorstandsvorsitzender.


Workshops – Teil I: Samstag, 25.6., 14 – 15:30 Uhr

Ausgeschlossen vom Markt, machtlos, ohne Daten – Wirklichkeiten in der Beratung von Geflüchteten


Abstract:
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ (Aristoteles) – Thure von Uexküll wehrte sich gegen das vorherrschende „Maschinenmodell“ in der Medizin und stellte diesem ein eigenes Modell entgegen, welches den Menschen und sein individuelles Erleben in das Zentrum der Heilkunst rückt. Doch auf welchen theoretischen Überlegungen beruht dieses Modell? Wie lassen sich naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Ansätze in einem gemeinsamen anthropologischen Modell verbinden und nicht als Konkurrenz begreifen? Und was bedeutet eine Anwendung eines solchen Modells für die ärztliche Praxis, Haltung und das eigene Rollenverständnis? Dies wollen wir mit Ihnen nicht nur theoretisch betrachten, sondern im gemeinsamen Diskurs praktisch erlebbar machen. Dabei wollen wir Bezug zum Tagungsthema nehmen, indem wir durch die Auseinandersetzung mit der medizinischen Versorgung von Geflüchteten eine besondere Perspektive auf die Bedeutung von Daten und fehlenden Daten werfen.

Dr. med. Gisela Volck, Jahrgang 1952, Ärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatztitel Psychotherapie, war bis 2017  in einer Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin in Frankfurt niedergelassen. Seit 2004 ist sie Mitglied des Vorstandes der Uexküll-Akademie und seit 2017 Vorstandsmitglied des Frankfurter Arbeitskreises Trauma und Exil e.V., der eine psychosoziale Beratungsstelle für Flüchtlinge und Folteropfer unterhält. Ihr besonderes Interesse gilt der Arzt-Patient-Beziehung, den Wirkfaktoren in der Behandlung und der Selbstreflexion als Ärztin.

Mareike Weibezahl, Jahrgang 1992, studierte Medizin in Göttingen und Leipzig und arbeitet derzeit als Assistenzärztin in der Inneren Medizin in Oldenburg. Ihr Interesse gilt der Gestaltung und Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung sowie hiermit zusammenhängend der kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen ärztlichen Rolle und Haltung. Seit 2019 ist sie Mitglied im Vorstand der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin. 

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Ziel einer universellen Gesundheitsversorgung – Ergebnisse einer Länderstudie in Südafrika, Ghana und Peru

                             

Abstract:
Mit einem neuen Projekt werden wir in den kommenden Monaten die globale Gesundheitsversorgung in Corona-Zeiten auf den Prüfstand stellen. Exemplarisch nehmen wir dabei die Versorgung in Ghana, Südafrika und Peru in den Blick. Gemeinsam mit entwicklungspolitischen Akteuren und im Austausch mit Partnerorganisationen vor Ort werden wir Informationen zusammentragen und Länderberichte erstellen. Sie sollen grundlegende Versorgungsprobleme benennen und Lösungsansätze aufzeigen. Die Ergebnisse könnten wir im Juni 2022 bei der MEZIS Tagung vorstellen und mit den Anwesenden diskutieren.
Inhaltliche Schwerpunkte
Die Covid-19-Pandemie stellt Medizin, Arzneimittelforschung und auch die globale Gesundheitsversorgung vor immense Herausforderungen. Schon in der ersten Infektionswelle im Frühjahr 2020 übernahmen viele Länder des globalen Südens Infektionsschutzkonzepte und Lockdown-Maßnahmen wie sie im globalen Norden praktiziert wurden. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen waren in vielen armen Ländern verheerend.
Mit Covid-19 ist das Ziel einer global gerechten Gesundheitsversorgung in weitere Ferne gerückt als je zuvor. Das gilt nicht nur für die Versorgung von Corona-PatientInnen oder den Zugang zu Impfstoffen. Die Pandemie hat auch die ohnehin schon bestehenden Versorgungslücken in vielen Ländern – etwa bei HIV/Aids, Tuberkulose oder Malaria oder bei nicht übertragbaren Krankheiten wie Krebs und Diabetes vergrößert. Die Störungen im Gesund¬heitswesen könnten Jahrzehnte des Fortschritts zunichtemachen, warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Weit verbreitete Armutskrankheiten geraten aus dem Blick und PatientIn¬nen sind weitaus schlech-ter versorgt als noch 2019. Vielerorts waren Gesundheitsstationen über Monate komplett geschlossen. Aus¬gangs¬¬sper¬ren, Personalengpässe oder fehlende Schutzausrüstung verhinderten, dass PatientInnen notwendige Behandlungen bekamen. Auch dringend benötigte Medikamente wurden knapp. Denn geschlossene Fabriken und Flughäfen oder erhöh¬te Fracht¬preise hatten die Liefer¬ketten unterbrochen. Impfpro¬gram¬me für Kinder wurden gestoppt und Präventionsangebote ausgesetzt. Die WHO rechnet u.a. mit einem starken Anstieg der Todesfälle bei Tuberkulose. Denn die Test- und Behandlungskapazitäten wurden in etlichen Ländern zur Behandlung von Covid-PatientInnen umgenutzt.

Claudia Jenkes ist Diplom-Journalistin, sie absolvierte ihr Volontariat in Radio- und Fernsehredaktionen des Westdeutschen Rundfunks und arbeitete anschließend für diverse Zeitungsredaktionen. Bei der BUKO Pharma-Kampagne koordiniert sie seit 1999 Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Außerdem ist sie zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und erstellt Artikel, Broschüren oder Schulmaterialien zu den Schwerpunktthemen der Kampagne. (IK-Score)

Interessenkonflikte bei deutschen Leitlinienautoren: Licht und Schatten

Abstract:
„Leitlinienwatch: den Interessenkonflikten von Leitlinienautoren auf der Spur“.  Thomas Lempert berichtet über die Arbeit von Leitlinienwatch. Es gibt neue Entwicklungen, so dass inzwischen auch Verbesserungen im Umgang mit Interessenkonflikten erkennbar werden.

Prof. Dr. med. Thomas Lempert, geboren 1960, studierte Medizin an der FU Berlin. Er promovierte 1987 über „Toxische Plasmakonzentrationen von Phenytoin und Phenobarbital in der Epilepsiebehandlung“ und habilitierte sich 1997 mit dem Thema „Der lineare vestibulo-okuläre Reflex und die Erkrankungen des Otolithensystems“. Er war Assistenz- und Oberarzt  am Virchow-Klinikum der Charité, wo er eine Ambulanz und Forschungsgruppe für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen aufbaute. Forschungsaufenthalte in München und London. Seit 2003 leitet er die neurologische Abteilung der Schlosspark-Klinik, seit 2020 ist er dort ärztlicher Direktor. Im Jahr 2012 wurde er Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, wo er in der Arzneimittelbewertung und im Fachausschuss für Transparenz und Unabhängigkeit in der Medizin aktiv ist. Im gleichen Jahr gründete er mit anderen die pharmakritische Initiative www.neurologyfirst.de sowie kurze Zeit später die Plattform www.leitlinienwatch.de .  ( IK-Score | IK-Erklärung)

Patente und hohe Arzneimittelpreise

Abstract:
„Monopole sind die Hauptursache für hohe Arzneimittelpreise. Neben anderen Ursachen sind eine Hauptursache Patentmonopole und der dadurch verringerte Zugang zu Arzneimitteln und Impfungen für Länder des Südens. Dies können wir aktuellen an der mangelhaften Impfstoffversorgung im Süden sehen.“ 

Dr. med. Christiane Fischer ist Public-Health-Ärztin, erste Vorsitzende des People’s Health Movement (PHM) Deutschland und war von 2012 bis 2020 Mitglied im Deutschen Ethikrat. (IK-Erklärung)

Gesundheitswesen im Umbruch – Mehr Ökonomisierung oder endlich sinnvolle Strukturen

Abstract: Sowohl der ambulante als auch der stationäre Sektor des Gesundheitswesens unterliegen auf unterschiedliche Weise seit Jahrzehnten einem Prozess der Ökonomisierung. Durch die Einführung der DRG (Diagnosis Related Groups) und der Konkurrenz auf dem „Krankenhausmarkt“ wurden Krankenhäuser umgebaut zu Fabriken. Die Situation ist für Beschäftigte (und Patient*innen) so unerträglich, dass es viel Widerstand, Proteste und Streiks gibt. Die Politik hat darauf schon reagiert mit der Herausnahme der Pflege aus den DRG, die aktuelle Regierung diskutiert über die Herausnahme der Pädiatrie und der Geburtshilfe. Das Gebäude der DRG wackelt also gewaltig und außerdem hat die Politik die Bedarfsplanung wieder entdeckt. Aber kommt etwas Besseres nach? Auch der – schon immer betriebswirtschaftlichen Interessen der Leistungserbringer*innen unmittelbar unterworfene – ambulante Sektor ist seit einigen Jahren Objekt von Interessen von Kapitalinverstor*innen. Einerseits kaufen Krankenhauskonzerne Arztpraxen auf, andererseits kaufen Private Equity Fonds lukrative Facharztpraxen und gründen MVZ-Ketten. Das große Kapital macht sich breit. Aber es gibt auch hier Gegentendenzen: Zum einen gründen sich in verschiedenen Städten aus linken Zusammenhängen kommende Polikliniksprojekte. Zum anderen gibt es in allen Parteien Überlegungen, den ambulanten Sektor sinnvoller zu strukturieren und organisieren.

Dr. phil. Nadja Rakowitz promovierte in Politologie an der Universität Frankfurt/Main zum Thema „Einfache Warenproduktion – Ideal und Ideologie“. Seit Anfang der 1990er Jahre macht sie Bildungsarbeit ÖTV/ver.di, war von 2001-2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Hans-Ulrich Deppe am Institut für Medizinische Soziologie in Frankfurt/Main und von 2001 bis 2018 Redakteurin bei „express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit. Seit 2006 ist sie  Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärzt*innen, aktiv im Bündnis Krankenhaus statt Fabrik.

Dr. med. Bernhard Winter .ist ein in einer Gemeinschaftspraxis in Offenbach/Main niedergelassener Gastroenterologe. Er ist  Gründungsmitglied von MEZIS, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Vereins demokratischer Ärzt*innen und Vorsitzender des Vereins Solidarisches Gesundheitswesen e. V. sowie Mitglied der Delegiertenversammlung der hessischen Ärztekammer.

Workshops – Teil II: Samstag, 25.6., 16 – 17:30 Uhr

Frauengesundheit braucht weniger Geschäft, weniger Herrschaft, mehr soziale Gerechtigkeit

Abstract:
Der Arbeitskreis Frauengesundheit sieht Frauengesundheit als Ergebnis gesellschaftlicher Bedingungen und setzt sich für ein wissenschaftsbasiertes Gesundheitssystem ein, in dem die vielfältigen Bedürfnisse von Frauen angemessen berücksichtigt und die Autonomie der Frauen gestärkt werden.

Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser ist Fachärztin für Innere Medizin, bis 2019 Lehrstuhl für Gesundheitswissenschaften an der Universität Hamburg, 2015- 2017 Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin, seit 2017 Vorsitzende des AKF e.V. (IK-Score | IK-Erklärung)

Wir sind der Wandel – Brainstorming für ein menschlicheres Gesundheitssystem.

Abstract: Wir von Bunte Kittel kämpfen für ein Gesundheitssystem, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Wir positionieren uns klar für eine Abschaffung der Vergütung durch Fallpauschalen. Denn deren schädlicher Kostendruck führt zu ökonomisch motivierten Fehlbehandlungen, zu Personalmangel, schlechten Ausbildungsbedingungen und fehlenden Nachhaltigkeitskonzepten im Krankenhaus. Wir glauben daran, dass der Wandel aus dem Gesundheitssystem heraus bewirkt werden kann, wenn ihn alle Berufsgruppen gemeinsam einfordern.
Brainstorming – die ideale Gesundheitsversorgung
Wie könnte eine ideale Gesundheitsversorgung aussehen? In unserem Workshop wollen wir gemeinsam eine Gesundheitsutopie entwerfen. Davon ausgehend wollen wir folgende Fragen beantworten: Welche Aspekte der aktuellen Gesundheitsversorgung belasten unsere Patient*innen und uns am meisten? Wo besteht der dringendste Handlungsbedarf? Wie können wir unserer idealtypischen Gesundheitsversorgung konkret näherkommen?
Der interaktive Workshop soll zunächst einen großen Imaginationsrahmen eröffnen und viel kreatives Denken zulassen. Von dort wollen wir die Brücke zur Realität schlagen und erörtern, welche Maßnahmen konkret nötig sind, um wichtige Schritte hin zu einer menschlicheren Gesundheitsversorgung zu übernehmen.

Lukas Breunig studierte ab 2009 Humanmedizin in Würzburg. Als Mitglied in der IPPNW-Studierendengruppe beschäftigte er sich neben dem Studium mit medizinischer Friedensarbeit, Gesundheitsversorgung von Geflüchteten und sozialen Determinanten von Medizin. 2017 begann er die Facharztweiterbildung Innere Medizin in Berlin. Die Erfahrungen aus dem Berufsalltag in einer zunehmend an marktwirtschaftlichen Erwägungen ausgerichteten Gesundheitsversorgung bewegten ihn gemeinsam mit einer Gruppe von Kolleg*innen, 2020 die Kampagne Bunte Kittel zu gründen. Angetrieben von der Vision eines Gesundheitssystems, in dem das Wohl des Menschen im Mittelpunkt steht, fordert die Kampagne eine Abschaffung des DRG-Systems zugunsten einer gemeinwohlorientierten Krankenhausfinanzierung. (IK-Score | IK-Erklärung)

Robotik in Medizin und Pflege

Abstract:
Viel Hoffnung ruht auf robotischen Systemen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung: Optimierung der Versorgungsabläufe, präzisere OP-Ergebnisse, Entlastung von Gesundheitspersonal, um nur einige zu nennen. In dem Beitrag gilt es die Anwendungsbereiche zu illustrieren, die Beweislage zur Wirksamkeit, Kostenwirksamkeit und Sicherheit zu reflektieren, Robotik gemäß ihres Entwicklungstandes und der vorliegenden Evidenz einzuordnen und Anwendungsbereiche in Pflege und Medizin zu identifizieren, für die der Einsatz robotischer Systeme aussichtsreich erscheint, aber auch übertriebene Hoffnungen zu entmystifizieren.

Prof. Dr. Gabriele Meyer ist eine erfahrene Kranken- und Altenpflegerin, Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (IK-Score | IK-Erklärung)

„Wo Problem? Nix verstehn!“ – Herausforderungen durch fremdsprachige Patient:innen in der täglichen Praxis niedergelassener Ärzt:innen

Abstract:
Wir möchten ins Gespräch kommen, wo und warum wir fremdsprachigen Patient*innen in unseren Praxen oft nicht gerecht werden.
Stichpunkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Verständigung: Mit Händen und Füßen, mit Hilfe von übersetzenden Kindern oder Freunden, mit Google-Übersetzer/Smartphone Übersetzungstools, oder gibt es Dolmetscher und wie werden sie bezahlt?
Zugang zur Praxis: Telefonische Terminvereinbarung bei Sprachproblemen, Stress am Empfang durch Zeitdruck, Diskriminierungserfahrung wegen fehlender Versicherungskarte, zusätzliche Arbeitsbelastung für die Helfer*innen bei Auslandskrankenversicherungen EU, oder Behandlungsscheinanforderung vom Sozialamt.
Beim Arzt/der Ärztin: auch hier Zeitdruck, nur akutes Problem wird thematisiert, Behandlung bleibt an der Oberfläche. Differierendes Verständnis von Krankheit und Gesundheit und fehlende Kenntnis über die Struktur unseres Gesundheitssystems bei den Patient*innen, Wie kann so Vertrauen entstehen und Patientenbindung? Gehen uns die sozialen und aufenthaltsrechtlichen Probleme etwas an? Auswirkungen der beschriebenen Schwierigkeiten sind in der Pandemie deutlich geworden. Impfquote besonders niedrig, viele Ausländer unter den Intensivpatienten und Verstorbenen.
Was kann helfen: z.B. Liste von Unterstützer*innen, Anwält*innen, Sprachmittler*innen in der Kommune/dem Landkreis, Problembewusstsein im Praxisteam

Dr. med. Gisela Penteker ist Allgemeinärztin in Niedersachsen, arbeitet seit 30 Jahren mit Geflüchteten ehrenamtlich u.a. im Arbeitskreis Flüchtlinge und Asyl der IPPNW, im niedersächsischen Flüchtlingsrat, im Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen und in der niedersächsischen Härtefallkommission. (IK-Score | IK-Erklärung)

Transparenz und Unabhängigkeit in der Selbsthilfe

Abstract: 
Die Selbsthilfe in Deutschland genießt ein hohes Maß an gesellschaftlicher Beachtung und Anerkennung. Dennoch sind sich insbesondere Teile der Fachöffentlichkeit wie zum Beispiel der Ärzt*innenschaft uneins darüber, ob die Selbsthilfe wirklich unabhängig handelt oder von „Big Pharma“ unterwandert und korrumpiert ist.
In der Veranstaltung soll der Frage nachgegangen werden, warum es für die Selbsthilfe wichtig ist, glaubwürdig zu sein, welche Probleme sich bei der Kooperation beispielsweise mit der Pharmaindustrie ergeben und welche Bedeutung Transparenz hierbei hat. Hierzu setzen wir uns sich auch Aspekten wie Sponsoring und anderen Einflussnahmeversuchen auseinander.
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden für das Thema Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Selbsthilfe zu sensibilisieren. In einem interaktiven Austausch sollen Ideen dazu formuliert werden, was die Selbsthilfe konkret tun kann, damit sie sich – losgelöst von Interessen Anderer – für die Anliegen der Betroffenen einsetzen kann.

David Brinkmann studierte Ethnologie (unter besonderer Berücksichtigung der Altamerikanistik), Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Bonn. Im Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. koordinierte er mehrere Jahre Gesundheitsförderungsprojekte für Migrant*innen und Geflüchtete auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, bevor er Anfang 2021 zur NAKOS kam. Dort befasst er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter mit den Themen Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Transparenz in der Selbsthilfe sowie mit der Selbsthilfeförderung nach §20 SGB V. (IK-Score | IK-Erklärung)

Workshops – Teil III: Sonntag, 26.6., 9 – 10:30 Uhr

Kann Medizin noch Mensch – Mensch mit kognitiven Einschränkungen – Alzheimer-Demenz

Abstract:
Kann Medizin noch Mensch – Mensch mit kognitiven Einschränkungen – Alzheimer-Demenz 
Beziehungsgestaltung im Kontext der 10 Thesen zur Person (Menschenbild) Viktor Frankl, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse und der 10 Grundsätze der Validation (Kommunikation) nach Naomi Feil

Heidrun Mildner ist Vorständin des Vereins Alzheimer Ethik und Mitglied von Mezis. Alzheimer Ethik wurde 2000 von pflegenden Angehörigen gegründet, und bietet Beratung und Begleitung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. (IK-Score | IK-Erklärung)

Impfentscheidungen im Spannungsfeld zwischen von Politik, Markt und Person

Abstract:
Impfstoffe kommen an gesunden Menschen erwünschter maßen großflächig zum Einsatz. Ihre Sicherheit ist daher von zentraler Bedeutung. Die Erforschung von Impfstoffen sieht sich vielfach dem Verdacht ausgesetzt, interessengeleitet Wissenschaft zu betreiben. Dem stehen Bürger:innen und Bürger gegenüber, die sich selber informieren und dabei zu mehr oder weniger stichhaltigen Schlussfolgerungen kommen. Großflächige Impfprogramme können letztlich nur auf der Basis von Vertrauen der Bevölkerung umgesetzt werden. Der breite Einsatz von Impfstoffen steht daher unter einem hohen Legitimationsdruck. Die Corona-Pandemie hat den klassischen Konflikt zwischen individuellen Impfentscheidungen und dem gesellschaftlichen Interesse an hohen Durchimpfungsraten überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Wirtschaftliche Interessen von beteiligten Herstellern und Leistungserbringer:innen verstärken die Komplexität und führen zu intransparenten und mutmaßlichen Vermischungen mit politischen Interessen. Dieses Dilemma öffentlich und breit zu thematisieren, die Interessenlagen offen zu legen und für eine maximale Unabhängigkeit aller Beteiligten zu sorgen, ist das Gebot der Stunde. Im Workshop wird die komplexe Lage erläutert und es werden Lösungsansätze vorgeschlagen.

Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, niedergelassen in Berlin, Mitglied des Vorstands des Vereins „Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“

Welche Chancen bieten sich für „gute, integrierte“ Medizin in einem kommerziell-digital-politisch bestimmten und unaufhaltsam wachsenden Markt?

Abstract:
Das Geschäft rund um Krankheit und Gesundheit wird zunehmend von neuen Marketing-Strategien bestimmt, wie Disease Interception (Risiko bei Gesunden definieren und dann beseitigen), „Value based/kind health care“ (Vermarktung von Vertrauen, gutem Gefühl, Placebologie), Doctor-nurse-substitution (Ärzt:innen ersetzen durch Hilfskräfte+Algorithmus), Home based care (Direkt-Vermarktung von Pharma und Dienstleistungen nach Hause), Patient Processing & optimales Health Management (digitalisierte, gewinnmaximierende Rationalisierung), politische Lenkung (u.a. Pflicht zum Konsum medizinischer Produkte) und konsumentenbezogene Vermarktung von Unsicherheit, Angst und Lebenskrisen. Das Geschäftsfeld rund um Krankheit und Gesundheit wird gerade vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, politischer, ökologischer, sozialer Multikrisen stabil und stetig weiterwachsen.
Welche Möglichkeiten bieten sich dabei (noch) für Ärzt:innen, wenn sie ihre Patient:innen so stärken wollen, dass diese den Gesundheitsmarkt möglichst selten aufsuchen müssen? Gibt es noch Möglichkeiten für Verhältnis- und Verhaltensprävention?
Der Workshop hat Brainstorm Charakter, er ist Fragen-orientiert, ergebnisoffen und soll Kreativität und Neu-Denken anregen.

Dr. med. Helmut Jäger
ist Facharzt für Frauenheilkunde (i.R.), systemischer Coach und Bewegungslehrer, Vorstand bei pro familia Niedersachsen seit 2021 und MEZIS Mitglied. Fachliche Begleitung von SIMBAV e.V. seit 2004. (IK-Score | IK-Erklärung)

Intransparenz und (strukturelle) Einfallstore für Korruption beim Corona-Management im Gesundheitswesen

Abstract:
Intransparenz und (strukturelle) Einfallstore für Korruption beim Corona- Management im Gesundheitswesen: Wie war es legal möglich, dass zur Krisenbewältigung private Kontakte und Lobbyeinflüsse mehr zählten als sachlich-kompetente Prüfungen und Interessenkonflikte? Gibt es Möglichkeiten, offensichtlich subjektiv motivierte Minister*innen-Entscheidungen einzugrenzen oder zu verhindern? Vortrag mit Diskussion

Ralf Blaga gehört neben einer jahrelangen Tätigkeit als Berufsschullehrer für (Zahn-) Arzt- und Apothekenhelferinnen nicht nur zu den Gründern der Partei „Die Grünen“ sondern auch zu den Gründern der Psoriasis Selbsthilfe, wo er sich gegen den Einfluss von Pharmafirmen auf die Selbsthilfe und auf Patienten-organisationen engagiert. Auch als Autor für das Selbsthilfe-Internetportal www.Psoriasis-Netz.de war er jahrelang aktiv. Als Mitglied bei Transparency International Deutschland engagierte er sich in der Arbeitsgruppe Gesundheitswesen und als Leiter der neu gegründeten AG Medizin und Gesundheit in 2021. Für sein Engagement wurde er mit einigen Ehrenpreise ausgezeichnet und genießt nun seinen (Un-)Ruhestand.

Hochpreiser

Abstract:
Die Ausgaben der GKV für Arzneimittel steigen überproportional, während die Verordnungsmengen für Versicherte seit Jahren fast konstant sind. Die ausufernden Kosten sind fast ausschließlich in der Preispolitik der Pharmaindustrie begründet. Ende 2008 plante Pfizer, sich im Bereich Forschung und Entwicklung neu auszurichten. Künftige Forschungsaktivitäten sollten Patientenbedürfnissen dienen, die noch nicht durch existierende Therapien abgedeckt und gewinnversprechend seien, z.B. Onkologie, Diabetes, oder Alzheimer. Parallel erfolge der Rückzug aus dem „Blockbuster“-Geschäft. Viele andere Firmen gehen ebenfalls diesen Weg. Folge ist: Weder die Verordnungshäufigkeit, noch die Behandlung häufiger Krankheiten katapultiert Präparate auf die vordersten Plätze, sondern ihr hoher Preis. In dem Vortrag werden Gründe und Beispiele, als auch Perspektiven dargestellt. Denn ein „weiter so“ kann kein Land ethisch, ökonomisch, als auch sozialverträglich stemmen

Frauke Repschlägerist Fachapothekerin für Arzneimittelinformation und Apothekerin für Geriatrische Pharmazie. Nach dem Studium der Pharmazie in Braunschweig und Berlin arbeitete sie mehrere Jahre in Apotheken. Von 1992 bis 1995 war sie Beratungsapothekerin der AOK in Niedersachsen, seit  2007 bei der AOK. Von 1998 bis 2009 dozierte sie an der PTA-Schule in Bonn-Bad Godesberg, seit 2018 am mibeg, Sie ist Mitautorin von Fertigarzneimittelkunde“ und „PTA-Prüfung in Fragen und Antworten“ sowie Gutachterin bei Stiftung Warentest; „Handbuch Medikamente“. VdPP Mitglied ist sie seit 1989. (IK-Score | IK-Erklärung)


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Markt der Möglichkeiten

Beim „Markt der Möglichkeiten“, am Samstag 25.6. ab 10 Uhr, stellen sich Organisationen, Vereine, Institutionen und Unternehmen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik vor. Die Teilnehmer:innen der Fachtagung haben die Gelegenheit, diese kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen, interessante Einblicke und Impulse zu erhalten.


MEZIS Award „Goldenes Zäpfchen“ 2022

Im 15. Jahr unseres Bestehens verleihen wir bei MEZIS erstmalig Preise – für besonders auffällige, dreiste, erschreckende, geschmacklose, zügellose, anbiedernde, vielleicht auch besonders gelungene subtile oder clevere Beispiele von Einflussnahmen und Profitstreben im Gesundheitswesen der letzten zwei Jahre.

Wir verleihen das „Goldene Zäpfchen“ in folgenden Kategorien: 
Lobbyarbeit summa cum laude 
Wer konnte seine Interessen erfolgreich und gewinnbringend in politischen Entscheidungen platzieren?
Blockbuster supreme
Welches Produkt konnte trotz schlechter Schaden-Nutzen-Bilanz oder ohne nachgewiesenen Zusatznutzen den größtmöglichen Gewinn einbringen?
Sponsor maximus
Welches Unternehmen investierte die höchsten Sponsoringsummen in ärztliche „Fortbildung“?

Eine kompetente Jury wählt aus den eingereichten Vorschlägen in jeder Kategorie einen Gewinner aus. Die Preisträger werden umgehend informiert und herzlich zur Preisübergabe im Rahmen unserer Fachtagung eingeladen.
Dort findet am Samstag, 25.6., ab 18:30 Uhr, die feierliche Preisverleihung statt.


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Anmeldung

Kontakt:
MEZIS e.V.
Sabine Hensold
Goethestr. 28, 86391 Stadtbergen
E-Mail: hensold@mezis.de
Fon: 0163 1469696
Fax: 0821 2433711

Teilnahmegebühren*

Tagungsgebühr 3 Tage:
Normalpreis: 100 Euro
Ermäßigt (Studierende, Rentner:innen): 50 Euro

Tagungsgebühr eintägig:
Normalpreis: 50 Euro
Ermäßigt (Studierende, Rentner:innen): 25 Euro

*Für den Besuch der Podiumsdiskussion oder eines einzelnen Workshops fallen keine Gebühren an. 

Bankverbindung:
MEZIS e.V.
EthikBank
IBAN: DE36 8309 4495 0003 1467 15
BIC: GENODEF1ETK


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Tagungsort

CJD Bonn Castell
Internationales Tagungs- und Gästehaus Bildungs- und Ausbildungszentrum
Graurheindorfer Str. 149
53117 Bonn
E-Mail: cjd.bonn@cjd.de
Fon: 0228 9896 0
Fax: 0228 9896 111

Anreise mit dem Auto:
A 565 bis Abfahrt „Bonn-Auerberg“ in Richtung Innenstadt, nach ca. 200 Meter auf der rechten Seite

Anreise mit der Bahn (Bonn Hauptbahnhof)
Straßenbahn Linie 61 in Richtung
Auerberg bis Haltestelle „Innenministerium“

Anreise vom ICE Bahnhof Siegburg-Bonn
S-Bahn Linie 66 bis „Stadthaus“ Bonn,
umsteigen in S-Bahn 61 Richtung Auerberg
Haltestelle „Innenministerium“

 

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