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MEZIS News, 18. Oktober 2022
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100.000-Euro-Fortbildung: Symposium der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft (WSG) "Covid-19: Rückblick und Ausblick"
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Unsere Schreiben an die WSG und die LÄK Nordrhein hat zu Antworten von Referent:innen sowie der WSG und Löschungen im Einladungsflyer geführt. Das Veranstaltungskonzept ist aber unverändert und somit nicht zertifizierungsfähig. Wir haben zwischenzeitlich herausgefunden, dass der Vortrag zur Covid-Leitlinie (und damit zu Paxlovid) von dem federführenden Leitlinienautor referiert wird, der selbst im Advisory Board von Pfizer sitzt.
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Während in der Originaleinladung die Firma Pfizer den Vortrag auch noch „unterstützt“ hat, sind diese Hinweise nun gelöscht worden, das ändert aber nichts am werbenden Charakter dieses Vortrags.
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Wir haben deshalb die WSG und die Referent:innen erneut aufgefordert, freiwillig auf die geplante Zertifizierung zu verzichten. Hier geht es zu unserem Anschreiben.
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Leitlinienautor:innen mit Interessenkonflikten
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Das Portal leitlinienwatch.de hat die S3-Leitlinie zur stationären Therapie von Covid-Patient:innen auf Interessenkonflikte hin untersucht und kommt auf nur 10 von 15 Punkten. Grund für das mäßige Abschneiden war unter anderem, dass 16 von 27 Leitlinienautor:innen Interessenkonflikte angeben. Die Bewertung findet Ihr hier.
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"Ein leitender Oberarzt ist für die ein Volltreffer".
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Ein lesenswertes Zeit-Interview zum Einfluss der Pharmafirmen auf Ärzt:innen und Fortbildungen mit den MEZIS-Vorstandsmitgliedern Manja Dannenberg und Prof. Dr. med. Dominikus Bönsch:
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