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wie im letzten Newsletter angekündigt, berichten wir in diesem Rundbrief ausführlicher über die Mitgliederversammlung 2026 und die MEZIS Fachtagung „Arzneimittelversorgung mit Zukunft – Was brauchen wir wirklich?“ im März in Göttingen. Wir greifen außerdem einen Beitrag zur versteckten Werbung für die verschreibungspflichtige Abnehmspritze von Lilly in „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ auf, informieren über neue Entwicklungen rund um die ePA und regen zum Nachdenken über die Mehrwertbesteuerung bei Arzneimitteln und Impfungen an.
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Für Austausch und Themenvorschläge lädt der MEZIS Vorstand die Mitglieder künftig herzlich ein, quartalsweise an den Online-Vorstandskonferenzen teilzunehmen. Der erste Termin findet am Dienstag, 16.06.2026, um 18:00 Uhr statt. Bei Interesse genügt eine kurze Nachricht an info@mezis.de.
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Eine anregende Lektüre wünschen
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Sabine Hensold, Annette Diener und der MEZIS Vorstand Susi Bonk, Manja Dannenberg, Niklas Gutknecht und Niklas Schurig
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MEZIS MV und MEZIS Fachtagung in Göttingen
In Göttingen fand am 13. März 2026 die Mitgliederversammlung (MV) statt. Die Inhalte und Abstimmungsergebnisse sind im MV-Protokoll zusammengefasst. Der Finanzbericht 2025 liegt hier zum Download bereit.
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Einen Überblick über die MEZIS Fachtagung bietet der Bericht von Teilnehmer Tim Inhoff, Mitglied beim VdPP (Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten) und aktiv bei Ph4F (Pharmacists for Future). Weiterlesen…
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Eine erfreuliche Resonanz erzeugte die MEZIS Pressemitteilung zur Verleihung des „Goldenen Zäpfchens“:
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Versteckte Werbung: Gute Pillen - Schlechte Pillen informiert
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Der Artikel „Abnehmspritze: Information, die versteckte Werbung ist – Wie Lilly zum Medikamentengebrauch verlockt“ von „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ macht auf verdeckte Werbung gegenüber Patientinnen und Patienten aufmerksam und ist ein weiteres Beispiel, weshalb wir gemeinsam mit weiteren Gruppen am 30.06.2025 eine Bundestags-Petition zur Schärfung des Heilmittelwerbegesetzes initiiert und beim Petitionsausschuss eingereicht haben. Das Verfahren läuft noch. Laienwerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Abnehmspritzen ist verboten. Vor diesem Hintergrund verzichtet das Unternehmen Lilly auf die Nennung des beworbenen Produkts und gestaltet die Kampagne als vermeintlich „allgemeine Information“, obwohl ein kommerzieller Absender erkennbar ist.
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Arzneimittelpreise: Der Staat verdient mit über die Mehrwertsteuer – eine Anregung zum Nachdenken
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Der größte Verdiener am Impfen, und der, der das geringste, nämlich gar kein Risiko trägt, ist der Staat über die Mehrwertsteuer. Impfstoffe werden wie Medikamente auch mit dem vollen Mehrwertsteuersatz besteuert. Das ist der Grund, warum der Staat ein elementares Interesse an hochpreisigen Medikamenten haben muss.
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Beispiel Nirsevimab: Die STIKO hat 2024 die RSV-Prophylaxe für alle Kinder, knapp 700.000 Neugeborene, in Deutschland empfohlen. Die Rate der zu Impfenden NNI, die ausreicht, um einen Todesfall zu verhindern, wird mit 133.500 angegeben (Epid Bulletin 26/2024), die NNI, um eine intensivstationspflichtige Behandlung zu vermeiden, mit 1:3.400. Es werden damit ca. 1,5 Mio. € aufgewendet, um eine intensivstationspflichtige Therapie zu vermeiden, und rund 60 Mio. €, um einen RSV-assoziierten Todesfall zu verhindern. Die Empfehlung wird bei vollständiger Umsetzung immer noch über 300 Mio. € pro Jahr für die Hersteller bedeuten, falls der Preis bei 450 € bleibt. Bei einer solchen Empfehlung, die mal eben jährlich 300 Mio. € aus dem Gesundheitswesen verschiebt, während die pädiatrischen Grundversorgungsstrukturen chronisch unterfinanziert sind, muss man sich schon fragen, wohin unser Gesundheitssystem steuert. Und von den 300 Mio. € verdient der Staat 50 - 60 Mio. € über die Mehrwertsteuer mit!
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Wenn wir schon bei den Steuern sind: Für Lebensmittel gilt bekanntlich der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% - so auch für Zucker. Statt einer viel diskutierten Zuckersteuer sollte man einfach für alle Arten "processed food" den normalen Mehrwertsteuersatz ansetzen, so auch für raffinierten Zucker. Und wenn Medikamente und Impfstoffe SOOO wichtig sind, warum werden sie dann nicht, wenn überhaupt, ermäßigt besteuert?
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Veranstaltungshinweis
Public Pharma for Europe – Eine kreative Konferenz Die Public Pharma for Europe Coalition lädt am 22.-23.10.2026 in Frankfurt am Main, unten im medico-Haus, zu einer zweitägigen kreativen Konferenz ein. Dort wird darüber diskutiert werden, wie ein Pharmasektor aussehen kann, der wirklich im Dienste der Öffentlichkeit steht und welche Wege dorthin führen. Die Konferenz richtet sich an Gesundheits- und Commons-Aktivist:innen, Fachleute aus Public und Global Health sowie alle, die sich für Gesundheit als öffentliches Gut einsetzen.
Mehr Informationen unter https://www.medico.de/termin/2026-10-22/public-pharma-for-europe-frankfurt-832
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MEZIS on Tour: MEZIS Infostände
Schaut gerne vorbei, wenn Ihr an einer der Veranstaltungen teilnehmt.
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- Flensburg, meet & eat beim Überregionalen Treffen der JADE, 16.05.2026
- Berlin, Bundesfortbildungskongress für Allgemeinmedizin (BAM), 05.-06.06.2026
- Göttingen, Kongress Gesundheit gestalten, 30.09.-02.10.2026
- Dresden beim Tag der Allgemeinmedizin, 08.10.2026
- Bad Orb, practica, 14.-17.10.2026
- Berlin, DGPPN-Kongress, 25.-28.11.2026
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