Die Vereinten Nationen haben im Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verankert, dass die Vertragsstaaten das Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmass an körperlicher und geistiger Gesundheit anerkennen.

Das Recht auf gesundheitliche Versorgung ist heute gut umgesetzt – jedoch nur für alle, die es bezahlen können. Mehr als die Hälfte der Menschheit hat heute nur einen bedingten oder gar keinen Zugang zu Gesundheitsleistungen. Die Folgen sind dramatisch. Wird ein Mädchen in Simbabwe geboren, beträgt die Lebenserwartung ca. 33 Jahre, in Deutschland ca. 81 Jahre.

MEZIS setzt sich gegen Korruption und für das Recht auf Gesundheit für alle Menschen ein.

Eine gesundheitliche Versorgung für alle ist möglich. Wir stellen Ideen und Konzepte vor, wie dies konkret umgesetzt werden kann. Wir alle – die Zivilgesellschaft, die Politik, die Kirchen, Entwicklungsexperten und die Tätigen im Gesundheitswesen – sind gefragt, uns dieser Herausforderung zu stellen.

Gesundheit für Alle – ein gutes Recht

Gesundheit ist die Voraussetzung dafür, dass Gesellschaften sich entwickeln und Armut überwinden können. Sie ist auch eine Voraussetzung für die Entwicklung jedes Einzelnen: Laut der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Sozialpakt der Vereinten Nationen zählt die Gesundheit zu den Grundrechten eines jeden Menschen. Doch dieses Recht wird der Hälfte der Weltbevölkerung vorenthalten.

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Ein Dossier der VENRO-AG Gesundheitin Zusammenarbeit mit der Redaktion Welt.Sichten