MEZIS-CME-Watch

– Interessenkonflikte bei ärztlichen CME-Fortbildungen –

Zuletzt aktualisiert am 26.04.2019 von Dr. med. Niklas Schurig für die MEZIS-CME-Arbeitsgruppe

 

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist CME-Watch ?

2. Die einzelnen Interessenkonflikt-Analysen:

“Med-Learning”: Eine-Online-CME-Fortbildung zum Thema Lipidsenker, finanziert von AMGEN, zertifiziert von der bayrischen Landesärztekammer, März 2019

Die BMS/Pfizer-“Antikoagulationsakademie” in Karlsruhe im März 2019

“esanum-academie”, 1/2019

Ist die “esanum-academie” mit Omniamed vergleichbar?

Medienecho Omniamed-Esanum

Analyse des Esanum-Hausärztetag am 13.3.2019 in Berlin

Omniamed, Sommer 2018

Interessenkonflikt-Analyse des “wissenschaftlichen Beirats” von Omniamed

Die Interessenkonflikt-Analysen der einzelnen Omniamed-Veranstaltungen:

a) Prime Time Immuntherapie in der Onkologie, Berlin 2018, Freitag, 25. – Samstag, 26. Mai 2018, Berlin

b) OmniaMed-Update NEO Leipzig 2018, Mittwoch, 30. Mai 2018, Leipzig [25]

c) OmniaMed-Update NEO Hannover 2018, Samstag, 02. Juni 2018, Hannover  [45]

d) OmniaMed-Update NEO, Stuttgart 2018, Samstag, 09. Juni 2018, Stuttgart [50]

e) OmniaMed-Update NEO München 2018, Mittwoch, 18. Juli 2018, München [55] 

f) OmniaMed-Update NEO Münster 2018, Samstag, 15. September 2018, Münster

g) OmniaMed-Update NEO Düsseldorf 2018, Mittwoch, 19. September 2018, Düsseldorf

3) Fazit

4) Quellen


1. Was ist CME-Watch ?

Erklärtes Ziel von MEZIS ist seit 2014, dass industriefinanzierte Fortbildungen keine CME-Zertifizierung mehr erhalten.

Auf dieser Webseite analysieren wir ärztliche Fortbildungen in Bezug auf ihr Sponsoring und ihre Interessenkonflikte. Die letzten beiden Analysen von Omniamed 2018 und Esanum 2019 wurden sowohl in der Ärzteschaft als auch bei den zertifizierenden Ärztekammern und den Medien diskutiert (Medienecho detailliert bei Omniamed und  Esanum). Omniamed zog sich überraschend nach unserer Analyse und den daraus resultierenden mehrfachen Ablehnungen der zertifizierenden Ärztekammern ganz aus dem deutschen Markt zurück.

2019 begleiten wir die “esanum-academie” kritisch, die mit ehemaligen Omniamed-Referenten und gleichem Konzept in die Fußstapfen von Omniamed treten will. Zukünftig wollen wir aber auch neben kommerziellen CME-Veranstaltern verstärkt “Key Opinion Leader” und “Rising star”-Referenten ins Blickfeld holen, eine erste Aktion dazu läuft bei der BMS/Pfizer-Antikoagulationsakademie in Karlsruhe im März 2019. Ein weiterer Fokus wird 2019 auch auf herstellerfinanzierten Online-CME-Fortbildungen liegen, hierzu haben wir eine erste Analyse in Bayern zum Thema Lipidsenker durchgeführt.

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2. Die einzelnen Interessenkonflikt-Analysen:

“Med-Learning” – Eine Online-CME-Fortbildung zum Thema Lipidsenker, finanziert von AMGEN, zertifiziert von der bayrischen Landesärztekammer

Wir haben uns eine noch bis in den Herbst 2019 laufende Online-CME-Fortbildung eines größeren kommerziellen Anbieters zum Thema “Lipidsenkung” angeschaut. Neben formalen Verstößen (fehlende Angaben zu Interessenkonflikten, bzw. bewußte Falschangabe seitens der Referentin) fanden wir bei dieser von der bayrischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung irreführende Grafiken, falsche Verordnungsempfehlungen und einen einseitigen Fragenkatalog: Hier die Analyse als PDF (14 Seiten).


Die BMS/Pfizer-“Antikoagulationsakademie” in Karlsruhe im März 2019

Vom 29.03-30.03.2019 fand im Novotel Karlsruhe die “Antikoagulationsakademie” statt. Organisiert und finanziert wurde diese, zur CME-Zertifizierung vorgesehene Veranstaltung alleine und direkt von BMS und Pfizer. Beide pharmazeutischen Unternehmen stellen exakt nur ein Antikoagulanz her: “Eliquis”. Die Unternehmen haben Referenten aus den größten regionalen Kliniken, der Kassenärztlichen Vereinigung, aus den Universitäten Freiburg und Heidelberg sowie Chefärzte aus ganz Baden angeworben um zwei Tage lang über … Eliquis zu reden.

Nach unserer Auffassung verstoßen die Finanzierung, das Konzept und die Tatsache, dass es nur um ein Medikament geht, gravierend gegen die Fortbildungs- und Zertifizierungsrichtlinien:

1) „Die Anerkennung einer Fortbildungsmaßnahme setzt voraus, dass die zu vermittelnden Fortbildungsinhalte die „Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung“ der Bundesärztekammer in der jeweils aktuellen Fassung berücksichtigen und frei von wirtschaftlichen Interessen sind.“ (§5 Abs. 1, Fortbildungsordnung Landesärztekammer Baden-Württemberg).

2) “Produktbezogene Informationsveranstaltungen insbesondere von Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, von Medizinprodukteherstellern, von Unternehmen vergleichbarer Art oder einer Vereinigung solcher Unternehmen sind nicht als frei von wirtschaftlichen Interessen zu bewerten und daher nicht anerkennungsfähig.” (Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung, Bundesärztekammer, 4. Auflage, 2015)

3) “Ein Sponsor darf weder direkt noch indirekt (z. B. über den Veranstalter oder wissenschaftlichen Leiter) die fachliche Programmgestaltung, die Referentenauswahl oder die Fortbildungsinhalte beeinflussen.” (Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung, Bundesärztekammer, 4. Auflage, 2015)

4) „Das Sponsoring, dessen Bedingungen und Umfang sind bei der Ankündigung und Durchführung der Veranstaltung offen zu legen.“ (§32 Abs. 3, Berufsordnung Baden-Württemberg). Auf der Einladung finden sich dazu keine Informationen.

Es ist von einer Veranstaltung mit Marketingcharakter auszugehen: Aufgrund der Sponsor-Konstellation und dem eingeschränkten Produktportfolio ist eine monothematischen Programmgestaltung zu erwarten, welche geeignet ist die Fortbildungsinhalte zu Gunsten des Produkts zu verzerren.

Wir haben deshalb die zuständige Landesärztekammer darüber informiert. Des weiteren haben wir BMS/Pfizer aufgefordert, den Zertfizierungsantrag zurückzuziehen, deren Anwälte halten das aber nicht für notwendig. Wir haben auch alle Referenten angeschrieben und gebeten sich gegen die Zertifizierung auszusprechen.

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Ist die “esanum-academie” mit Omniamed vergleichbar?

Esanum ist lt. Selbstauskunft “eines der größten sozialen Netzwerke für Mediziner in Deutschland und Europa [114]” und bietet ebenfalls CME-Veranstaltungen an. Die Veranstaltungskonzepte von Esanum und Omniamed ähneln sich stark:

  • Sponsoringsummen um 100.000 Euro pro Veranstaltung ermöglichen es auch Esanum, die Veranstaltungen kostenfrei oder zu so günstigen Preisen anzubieten, dass andere CME-Fortbildungsanbieter, die ohne die Unterstützung der Pharmaindustrie fortbilden, unter dieser Marktverzerrung erheblich leiden.
  • Das Sponsoringkonzept von Omniamed und Esanum ist auch vergleichbar im Hinblick auf die sponsernden pharmazeutischen Unternehmen, deren Produktpalette und den Leistungsumfang. Die Unterteilung in Sponsorenkategorien (“Platin”, …)  bzw. verschiedene Sponsoringsummen erscheint wie bei Omniamed hinsichtlich der Leistungsunterschiede wenig plausibel.
  • Es gibt ein personell nicht näher definiertes “Programm-Komitee” und einen personell nicht näher definierten “medizinischen Beirat” der “Fortbildungsinhalte, -themen und -formate mitgestaltet und hinsichtlich ihrer Neutralität kontrolliert.” Zum Vergleich: Bei Omniamed lagen bei fast allen “Beirats”mitgliedern relevante Interessenkonflikte vor (siehe Analyse dort, Punkt 2).
  • Von den insgesamt 14 Vorträgen bei der ersten analysierten Esanum-Veranstaltung in Berlin werden sieben Vorträge von ehemaligen Omniamed-Referenten mit ähnlichen Titeln/Inhalten wie bei Omniamed -passend zur Produktpalette des jeweiligen Sponsors- gehalten (Herr Schwaab, Herr Kaiser, Herr Schultz, Herr Schramm, Herr Schneider, Frau Angermund und Frau Sandow). Da die insgesamt 10 bundesweit geplanten Esanum-Veranstaltungen sich in Bezug auf Referenten und Inhalte stark ähneln, wurde von uns zunächst nur die erste Veranstaltung untersucht (andere Referenten und Korrelationen finden sich in der Omniamed-Analyse).
  • Fast alle Referenten haben relevante, teils massive Interessenkonflikte und werden von den sponsernden Firmen bezahlt, zu deren Medikamenten/Produkte sie Vorträge halten, siehe nachfolgende Analyse. Esanum hat aufgrund gestiegenen öffentlichen Interesses zumindest die Interessenkonflikte der Referenten inzwischen online veröffentlicht. Die Offenlegung ist ein erster, notwendiger aber nicht ausreichender Schritt, denn Transparenz ohne effektives Interessenkonfliktmanagement erhöht die Güte der Fortbildung nicht (siehe Lieb et al. “Interessenkonflikte, Korruption und Compliance im Gesundheitswesen”, MWV 2018, S. 144 ff.). Im Gegenteil gibt es eine Reihe von Studien, die darauf hinweisen, dass eine alleinige Offenlegung von Interessenkonflikten sogar negative Folgen für die Teilnehmer haben kann (siehe Lieb et al. “Interessenkonflikte, Korruption und Compliance im Gesundheitswesen”, MWV 2018, S. 145 f.).

Fazit: Die “esanum-academie” kopiert die Omniamed-Veranstaltungen konzeptionell und hat bereits für die Auftaktveranstaltung viele ehemalige Omniamed-Referenten meist mit identischen Vortragsinhalten übernommen. Es gibt wie bei Omniamed auch bei Esanum trotz relevanter Interessenkonflikte bei fast allen Referenten weiterhin kein erkennbares Interessenkonfliktmanagement seitens des Veranstalters. Nachdem die Landesärztekammer Baden-Württemberg Omniamed wegen „einer fehlerhaften Auslegung der Regularien“ die Zertifizierung verweigerte hatte, lehnte die Landesärztekammer Münster gleich drei Omniamed-Veranstaltungen wegen »mangelnder Produktneutralität« ab. Wir haben die erste zertifizierende Ärztekammer Berlin für die unten analysierte Berliner Auftaktveranstaltung bereits auf diese Mißstände hingewiesen und würden es begrüßen, wenn aufgrund der Analogie zu Omniamed auch für die Esanum-Veranstaltungen keine CME-Punkte mehr vergeben werden.

Herr Dr. Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin sagte zum analysierten Esanum-Hausärztetag in Berlin im WDR-Interview: “Ich bedauere jeden Arzt, jede Ärztin, die diesen Tag in diese Veranstaltung investiert haben, weil im Vorfeld klar ist, dass der gesamte Aufbau der Veranstaltung keinen Grund zur Annahme gibt, dafür dass die Fortbildung tatsächlich unabhängig und für den Arzt wesentlich ist.”

Ausblick 2019: Wir werden Esanum dieses Jahr hier virtuell und auch mit medialer Unterstützung vor Ort durch Deutschland begleiten und in jedem Bundesland vorab die Landesärztekammern über die geplanten Esanum-Veranstaltungen informieren.

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Medienecho zum Omniamed-Esanum

zum Medienecho Omniawatch-Analyse

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Analyse “”esanum-academie”, Hausärztetag am 13.03.2019, Berlin, Stand 28.01.2019

Sponsoring: “Allianz Boehringer Ingelheim und Lilly Deutschland”: 24.250 Euro, Lilly Deutschland GmbH: 24.250 Euro, Norgine GmbH: 13.000 Euro, Almirall Hermal GmbH: 13.000 Euro, GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG: 13.000 Euro, “Abbott (Alere ist jetzt Abbott)”: 3.000 Euro. Gesamtsponsoringsumme: 90.500 Euro.

  • Vortrag/Referent: Diagnostik und Therapie der Migräne in der Hausarztpraxis | Prof. Dr. med. Stefan Evers
  • Interessenkonflikte: Honorare, Spesen, Reisekosten von Mundipharma [115], “Stefan Evers received honoraria and research grants within the past five years by AGA Medical (now St Jude), Allergan, Almirall, AstraZeneca, BerlinChemie, CoLucid, Desitin, Eisai, GlaxoSmithKline, Ipsen Pharma, Menarini, MSD, Novartis, Pfizer, Reckitt-Benckiser, UCB. [116]”. ” Stefan Evers has received honoraria for participation in clinical trials and contributions to advisory boards or oral presentations from: Addex Pharma, Allergan, Almirall, AstraZeneca, Berlin Chemie, Böhringer Ingelheim, Eisai, GlaxoSmithKline, Ipsen, Janssen-Cilag, Merz, MSD, Novartis, Pierre Fabre, Pfizer, sanofi aventis, UCB, and Weber & Weber [117].”
  • Relevanz: Lilly hat mit Galcazenumab  eine neue Migränetherapie im Portfolio [118]. Almirall hat mit Almogran ebenfalls ein Produkt gegen Migräne im Portfolio.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent: Herz und Gefäße – Aktueller Leitfaden Hypertonietherapie | Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab
  • Interessenkonflikte: Finanzielle Zuwendungen erhalten von Servier, Bayer, (MSD, Actavis, Solvay, NovoNordisk, Novartis, Abbott, AstraZeneca, Essex Pharma) [31].
  • Relevanz: Abbott verkauft Medikamente, Diagnostika und Medizinprodukte im Bereich Hypertonie und Gefäßerkrankungen [119].
  • Fazit: Gleicher Vortrag wie bei Omniamed. Der Referent erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent: Dermatologisches Kompendium für Hausärzte | Dr. med. Ralf Hartmann
  • Interessenkonflikte: Lt. SelbstauskunftFinanzielle Gegenleistung für Vorträge, Advisory Boards, sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen oder Forschungsunterstützung: Almirall, BerlinChemie, esanum, MEDA, OmniaMed Deutschland, RG, Patientenorganisationen, ärztliche Qualitätszirkel, Selbsthilfegruppen, Studentenunterricht (Charité), zahlreiche Berufsverbände wie die Berliner Dermatologische Gesellschaft, deren Past-Präsident ich zur Zeit bin. Beiratsmitglied der Fachzeitschrift „Praktische Dermatologie“”.
  • Relevanz: Almirall stellt diverse dermatologische Produkte her.
  • Fazit: Referent erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent: Korrekte Diagnosestellung und Verlaufskontrolle bei Typ-2-Diabetes | B. Scholz
  • Interessenkonflikte: Herr Scholz hat lt. Selbstauskunft Gelder bekommen von: “Astra Zeneca, Bayer, Berlin-Chemie Menarini, Bristol-Myers Squibb, esanum, Fortbildungskolleg, Lilly, Medical Tribune, Novartis, Novo Nordisk, OmniaMed Deutschland GmbH, Roche Diabetes Care, Sanofi”
  • Relevanz: Lilly [36] verkauft Medikamente im Bereich Diabetes.
  • Fazit: Referent erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent: Differenzierung der Therapieoptionen bei Typ-2-Diabetes | Dr. med. Marcel Kaiser
  • Interessenkonflikte: Herr Kaiser hat finanzielle Zuwendungen erhalten von Boehringer Ingelheim (und 4 weiteren) [49].
  • Relevanz: Boehringer Ingelheim [35] und Lilly [36] verkaufen Medikamente gegen Diabetes.
  • Fazit: Gleicher Vortrag und gleiche Sponsoren wie bei Omniamed. Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent: Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie des Rückenschmerzes | PD Dr. med. Michael Überall
  • Interessenkonflikte: “Dr. med. Michael A. Überall ist Präsident der Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V.. Er hat Aufwandsentschädigungen für Vorträge, Beratung, etc. erhalten von: Abbvie, Almirall, Archimedes, Astra Zeneca, Bene, Berlin Chemie, Grifols, Grünenthal, Hexal, Janssen-Cilag, Menarini, Mucos, Mundipharma, Kyowa Kirin, OmniaMed, Pfizer, Pharm,Allergan, Philips, Pro-Strakan, Reckitt-Benckiser, Recordati, Shionogi, Takeda und Teva” [120].
  • Relevanz: Allmirall verkauft Medikamente gegen (Rücken)schmerzen.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent: Richtiger Umgang mit modernen Antikoagulantien | Dr. med. Thomas Schramm
  • Interessenkonflikte: Lt. Selbstauskunft: “Finanzielle Gegenleistung für Vorträge, Advisory Boards, sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen oder Forschungsunterstützung: AstraZeneca, Bayer Healthcare, Berlin Chemie, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, esanum academie, MedicBrain, Novartis, Pfizer Sanofi”
  • Relevanz: Boehringer Ingelheim verkauft mit Pradaxa ein Antikoagulanz.
  • Fazit: Gleicher Vortrag und gleicher Sponsor wie bei Omniamed. Vortragsfolien abzuwarten, wahrscheinliches Thema: Pradaxa.

  • Vortrag/Referent: Hepatitis: Screening / Therapie / Komplikationsmanagement | Dr. med. Peter Prinz von Coburg
  • Interessenkonflikte: Vortragsfolien abzuwarten.
  • Relevanz: Norgine stellt Medikamente im Bereich Lebererkrankungen her.
  • Fazit: Vortragsfolien abzuwarten.

  • Vortrag/Referent: Risikofaktoren-Management bei kardio-vaskulären Erkrankungen| Prof. Dr. med. Christian Schneider
  • Interessenkonflikte: Lt. Selbstauskunft (Folie 2) [109] : “Actavis, Alere, AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, […], BMS, Daichi Sankyo, Essex Pharma, Ferring, Lillx, Merck, MSD, Novo Nordisk, Pfizer, Roche, Sanofi-Aventis, Tromsdorf, Takeda”.
  • Relevanz: Mehrere Sponsoren verkaufen Produkte im Bereich Fettstoffwechselerkrankungen.
  • Fazit: Gleicher Vortrag und gleiche Sponsoren wie bei Omniamed. Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent: Harnwegsinfekt et al.: Urologie für Hausärzte | Dr. med. Almuth Angermund
  • Interessenkonflikte: Folien abzuwarten, wahrscheinlich GSK.
  • Relevanz: GSK ist Sponsor und vertreibt Produkte im Bereich Urologie.
  • Fazit: Die Referentin hielt bereits 2015 bei Omniamed gleiche Vorträge mit dem gleichen Sponsor.

  • Vortrag/Referent: Bauchschmerzen und Durchfall – Differentialdiagnostik und Therapie | Dr. Dirk Becker
  • Interessenkonflikte: Folien abzuwarten, wahrscheinlich Norgine
  • Relevanz: Norgine ist Sponsor und vertreibt Produkte im Bereich Durchfall.
  • Fazit: Folien abzuwarten.

  • Vortrag/Referent: Modernes Wundmanagement | Dr. med. Petra Sandow
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als sieben Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ” (https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin.pdf)
  • Fazit: Umfangreiche Tätigkeiten bei Omniamed im Beirat, weitgehend gleiche Sponsoren wie bei Omniamed.

Update Februar 2019: Esanum hat nach unserer Kritik begonnen, Interessenkonflikterklärungen der Referenten online zu stellen, es fehlen aber weiterhin Maßnahmen zur Regulierung von Interessenkonflikten – somit bleibt unser Fazit gleich: Die “esanum-academie” ist wie Omniamed – alter Wein in neuen Schläuchen.

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c) Omniamed, Sommer 2018

Was ist “Omniawatch” und was ist (bzw. was war) Omniamed ?

Stand 2018: Omniamed ist nach eigenen Angaben ein führender Anbieter medizinischer Fortbildungsveranstaltungen [1]. Omniamed veranstaltet im ganzen Bundesgebiet große Veranstaltungen für Mediziner, Apotheker und Pflegekräfte. Omniamed lässt sich diese Veranstaltungen z.B. für Ärzte von den Landesärztekammern mit CME (Continuing Medical Education)-Punkten zertifizieren. Voraussetzung für diese Zertifizierung ist unter anderem Produktneutralität.
Wir von MEZIS glauben Omniameds Beteuerungen zu “Neutralität: Freiheit der Inhalte von Marketingbotschaften oder Produktinteressen“[1] nicht. Auch die Höhe der Sponsoring-Gelder von Omniamed scheint eher nicht auf realen Gegenleistungen zu beruhen: Schaut man sich die Sponsoringgelder und deren Verwendung für die in Hannover geplante Veranstaltung an [112], ist unklar, warum Almirall mit 10.300 Euro nur die Hälfte von AMGEN mit 22.500 Euro bezahlen muß – sind die erbrachten Leistungen doch absolut identisch. Eine mögliche Erklärung dafür: Die in AMGENs geplanten Vortrag “Fettstoffwechselstörungen” beworbenen Präparate sind um ein Vielfaches teurer, als die im Almirall-Vortrag über Ekzeme. Des weiteren sind die Gesamtsummen mit oft weit über 100.000 Euro für einen Tag mit ca. 6 Vorträgen unangemessen, die Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb für ihre Fortbildungen festgelegt, Veranstalter und Veranstaltungen, die eine Unterrichtseinheit mit mehr als 1.000 Euro sponsern, gesondert auf Angemessenheit zu überprüfen [113]. Mit Omniawatch zeigen wir die engen Verflechtungen zwischen Omniamed und der pharmazeutischen/Medizinprodukte-Industrie. Wir zeigen für jede Veranstaltung, welcher Referent von wem Gelder für seinen Vortrag bekommen hat und wie hoch das Risiko für relevante Interessenkonflikte ist. Wir begleiten Omiamed auf dieser Webseite mit seinen noch über 20 angekündigten Veranstaltungen 2018 durch das Bundesgebiet und informieren jede Ärztekammer vor Veranstaltungsbeginn über diese Interessenkonflikte – mit dem Ziel, dass diese Veranstaltungen nicht zertifiziert werden.

Update Juli 2018: Erfreulicherweise hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg die Stuttgarter Veranstaltung nicht zertifiziert! Wir begrüßen diese wichtige Entscheidung und gehen aufgrund der weitgehend identischen Vortrag-Referenten-Sponsoringsstruktur bei den noch folgenden Veranstaltungen in den anderen Bundesländern von ähnlichen Zertifizierungs-Entscheidungen der Ärztekammern aus. Omniamed hat dazu aufgrund des Medienechos (Punkt 5) inzwischen eine Stellungnahme abgegeben.

Update Januar 2019: Omniamed hat Mitte Dezember 2018 auf der ihrer Webseite bekannt gegeben, die Geschäftsaktivitäten überraschend einzustellen und keine weiteren Fortbildungen anzubieten, mehrere Landesärztekammern hatten Veranstaltungen Omniameds unter Anderem wegen fehlender Produktneutralität nicht zertifiziert.

(Stand 2018:) Interessenkonflikt-Analyse des “wissenschaftlichen Beirats” von Omniamed

Bevor wir die einzelnen Veranstaltungen analysieren, vorab die Interessenkonflikt-Analyse des “wissenschaftlichen Beirats” von Omniamed: Sieben “in besonderem Maße in Lehre und Fortbildung profilierten Ärztinnen und Ärzten” bilden diesen Beirat und sollen „durch Einbringung der fachlichen Expertise und Erfahrung zur kontinuierlichen Optimierung der über OmniaMed angebotenen Fortbildungsthemen, -formen und -inhalte“ beitragen [2].
Dabei unterhalten mindestens 6 von 7 Beiratsmitgliedern innige Beziehungen zur pharmazeutischen Industrie:


Medienecho Omniawatch

zum Medienecho Omniamed-Esanum


Die Interessenkonflikt-Analysen der einzelnen Veranstaltungen

a) Prime Time Immuntherapie in der Onkologie, Berlin 2018, Freitag, 25. – Samstag, 26. Mai 2018, Berlin

Sponsoren: BMS: 25.000 Euro, CSL Behring: 10.000 Euro, MSD: 15.000 Euro, Roche: 35.000 Euro, Gesamtsponsoringsumme: 85.000 Euro [10]


  • Vortrag/Referent: Biomarker-Testung: Wann, wie und warum? | Prof. Dr. med. Hans-Ulrich Schildhaus
  • Interessenkonflikte: Bezahlte Mitarbeit bei Roche und MSD Reise und Übernachtungkostenübernahme durch Roche und MSD (und Pfizer, Boehringer, Novartis) [14]. Selbstauskunft: “”
    Potenzielle Interessenskonflikte Honorare: Zytomed Systems, Targos Molecular Pathology, BMS, MSD, Roche, Pfizer, AK allgemein: abcam, DAKO, Medac, dianova, Quartett, Zytomed
    PDL1 AK: DAKO, abcam”[64].
  • Relevanz: Roche [15] und MSD [16] bieten beide diverse Biomarker-Diagnostika für ihre Immuntherapeutika an, auch die anderen Firmen haben ähnliche Produkte /Diagnostik im Angebot. Ein Großteil seines Vortrages dreht sich um PDL-1 Diagnostik, er selbst gibt an von Firmen, die diese Testung anbieten, Gelder zu bekommen. Er verwendet Originalbilder von Diagnostikfirmen (Targos) S. 43 und empfiehlt Dienstleistungen dieser Firma.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent: Nebenwirkungsmanagement von Immuntherapeutika: Worauf müssen wir achten? | Dr. med. Caroline Anna Peuker
  • Interessenkonflikte: Selbstauskunft: “Ungebundene Forschungsunterstützung: Sirtex Medical, PharmaCept GmbH. Vorträge: BMS”[66].
  • Relevanz: Sie erläutert unter anderem das “gut zu beherrschende” (S. 35)  Nebenwirkungsmanagement bei Ipilimumab von BMS.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.


Fazit für “Prime Time Immuntherapie” im Mai in Berlin: Alle Vorträge werden von Referenten gehalten, die Gelder von den sponsorenden Firmen bekommen zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir haben die zertifizierende Ärztekammer Berlin informiert und warten auf Antwort.

b) OmniaMed-Update NEO Leipzig 2018, Mittwoch, 30. Mai 2018, Leipzig [25]

Sponsoren: Almirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Berlin-Chemie 19.500 Euro, Böhringer-Ingelheim/Lilly 44.980 Euro, Jenapharm 16.500 Euro, Lilly Diabetes 39.300 Euro, Servier 13.500 Euro.







  • Vortrag/Referent: Risiko-adaptierte Differentialtherapie der Fettstoffwechselerkrankungen | Prof. Dr. med. Oliver Weingärtner
  • Interessenkonflikte: Finanzielle Zuwendungen erhalten von AMGEN, Berlin-Chemie, (Merck, Sanofi, Unilever)[40].
  • Relevanz: AMGEN[41] und Berlin-Chemie[42] verkaufen Medikamente gegen Fettstoffwechselerkrankungen.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.



Fazit für OmniaMed-Update NEO Leipzig, Mittwoch, 30. Mai 2018,: Alle Vorträge werden von Referenten gehalten, die Gelder von den sponsorenden Firmen bekommen zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir haben die zertifizierende Ärztekammer informiert und warten auf Antwort.

c) OmniaMed-Update NEO Hannover 2018, Samstag, 02. Juni 2018, Hannover  [45]

Sponsoren: Allmirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Boehringer Ingelheim / Lilly 13.500 Euro, Gesamtsponsoringsumme: 144.851 Euro


  • Vortrag/Referent: Praxischeck Migrationsmedizin [77] | Dr. med. Petra Sandow 
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als 7 Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ” (https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin.pdf)
  • Relevanz: Fokus auf Diagnostik von HIV/Hepatitis bei Flüchtlingen, wobei die Relevanz eines Screenings bei Flüchtlingen unklar ist (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/29_17.pdf?__blob=publicationFile). Gilead, BMS; Boehringer und andere verkaufen Medikamente gegen HIV/Hepatitis.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.






  • Vortrag/Referent: Risiko-adaptierte Differentialtherapie der Fettstoffwechselerkrankungen | Prof. Dr. med. Oliver Weingärtner
  • Interessenkonflikte: Finanzielle Zuwendungen erhalten von AMGEN, Berlin-Chemie, (Merck, Sanofi, Unilever)[40].
  • Relevanz: AMGEN[41] verkauft Medikamente gegen Fettstoffwechselerkrankungen.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen er diesen Vortrag hält.

Fazit für OmniaMed-Update NEO Hannover 2018: Alle verordnungsrelevanten (Abrechnungsvortrag ausgenommen) Vorträgen werden von Referenten gehalten, die Gelder von den sponsorenden Firmen bekommen zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir warten auf Antwort der darüber informierten Ärztekammer Niedersachsen.

d) OmniaMed-Update NEO, Samstag, 09. Juni 2018, Stuttgart [50]

Sponsoren: Almirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Boehringer Ingelheim / Lilly 44.980 Euro, Lilly Diabetes 39.300 Euro, Servier 13.500 Euro. Gesamtsponsoringsumme: € 184.151,43

  • Vortrag/Referent: Wie können Impfraten durch gezielte Patientenkommunikation verbessert werden? lt. Downloads aber “Praxischeck Migrationsmedizin” [82] | Dr. med. Petra Sandow
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als 7 Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: [82] “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ”.
  • Relevanz: Fokus auf Diagnostik von HIV/Hepatitis bei Flüchtlingen, wobei die Relevanz eines Screenings bei Flüchtlingen unklar ist (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/29_17.pdf?__blob=publicationFile). Gilead, BMS; Boehringer und andere verkaufen Medikamente gegen HIV/Hepatitis.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent: Für welche Diabetes-Patienten sind GLP1-Agonisten eine Erfolgversprechende Option? [83]| Dr. med. Jörg Simon
  • Interessenkonflikte: lt. Selbstauskunft [83]: “Vorträge, die Teilnahme an Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen von: Allmirall, Allergika,Astellas, AstraZeneca/Bristol-Myer-Squibb (BMS), Baxter, Eli Lilly, GlaxoSmithKline (GSK), MSD, Infectopharm, NovoNordisk, Novartis, Roche Diagnostics & Sanofi-Aventis, Taurus, Janssen-Cilag, HANMI, MSD, Novartis, NovoNordisk, Pfizer, Amgen, Boehringer Ingelheim, Dexcom, LifeScan.”
  • Relevanz: Diverse sponsernde Firmen stellen GLP-1-Agonisten her oder verkaufen Diagnostika für Diabetes.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.






Fazit für OmniaMed-Update NEO am 9. Juni in Stuttgart: Alle verordnungsrelevanten Vorträge wurden von Referenten gehalten, die Gelder von den sponsernden Firmen bekommen zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir haben die Landesärztekammer im Mai darüber informiert

e) OmniaMed-Update NEO München 2018, Mittwoch, 18. Juli 2018, München [55] 

Sponsoren [56]: Allmirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Berlin-Chemie 19.500 Euro, Boehringer Ingelheim / Lilly 44.980 Euro, Jenapharm 16.500 Euro, Lilly Diabetes 39.300 Euro, Norgine 16.500 Euro, Servier 13.500 Euro. Gesamtsponsoringsumme: € 236.651,43

  • Vortrag/Referent: Praxischeck Migrationsmedizin [90]| Dr. med. Petra Sandow 
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als 7 Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: [82] “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ”.
  • Relevanz: Fokus auf Diagnostik von HIV/Hepatitis bei Flüchtlingen, wobei die Relevanz eines Screenings bei Flüchtlingen unklar ist (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/29_17.pdf?__blob=publicationFile). Gilead, BMS; Boehringer und andere verkaufen Medikamente gegen HIV/Hepatitis.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent: Für welche Diabetes-Patienten sind GLP1-Agonisten eine Erfolgversprechende Option? [92] | Dr. med. Jörg Simon
  • Interessenkonflikte: lt. Selbstauskunft [92]: “Vorträge, die Teilnahme an Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen von: Allmirall, Allergika,Astellas, AstraZeneca/Bristol-Myer-Squibb (BMS), Baxter, Eli Lilly, GlaxoSmithKline (GSK), MSD, Infectopharm, NovoNordisk, Novartis, Roche Diagnostics & Sanofi-Aventis, Taurus, Janssen-Cilag, HANMI, MSD, Novartis, NovoNordisk, Pfizer, Amgen, Boehringer Ingelheim, Dexcom, LifeScan.”
  • Relevanz: Gleich mehrere sponsernde Firmen stellen GLP-1-Agonisten her oder verkaufen Diagnostika für Diabetes.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.



  •  Vortrag/Referent: Neues in der konservativen Therapie der koronaren Herzerkrankung | PD Dr. med. Barbara Maria Richartz
  • Interessenkonflikte: Frau Richartz erhielt finanzielle Zuwendungen lt. Selbstauskunft von ” Amgen, Bayer, Berlin-Chemie, Boehringer, Daiichi, […] MSD” [85].
  • Relevanz: Mehrere Sponsoren verkaufen Produkte im Bereich Koronare Herzerkrankung.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen sie diesen Vortrag hält.




Fazit für OmniaMed-Update NEO am 18. Juli in München: Alle verordnungsrelevanten Vorträge werden von Referenten gehalten, die Gelder von eben den sponsernden Firmen bekommen, zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir haben die zertifizierende Ärztekammer Bayern informiert und warten auf Antwort.

f) OmniaMed-Update NEO Münster 2018, Samstag, 15. September 2018, Münster

Sponsoren (bis auf Servier identisch zur Münchener Veranstaltung) [103]: Allmirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Berlin-Chemie 19.500 Euro, Boehringer Ingelheim / Lilly 44.980 Euro, Jenapharm 16.500 Euro, Lilly Diabetes 39.300 Euro, Norgine 16.500 Euro. Gesamtsponsoringsumme: € 223331


  • Vortrag/Referent: Praxischeck Migrationsmedizin [77] | Dr. med. Petra Sandow 
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als 7 Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ” (https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin.pdf)
  • Relevanz: Fokus auf Diagnostik von HIV/Hepatitis bei Flüchtlingen, wobei die Relevanz eines Screenings bei Flüchtlingen unklar ist (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/29_17.pdf?__blob=publicationFile). Gilead, BMS; Boehringer und andere verkaufen Medikamente gegen HIV/Hepatitis.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.


  • Vortrag/Referent:  Für welche Diabetes-Patienten sind GLP1-Agonisten eine Erfolg versprechende Option? PD Dr. med. Rainer Lundershausen
  • Interessenkonflikte: ” Rainer Lundershausen received honoraria for lectores from Novo Nordisk, Lilly, MSD, BMS, Boehringer Ingelheim and Bayer. Further he is member of scientific boards of Novo Nordisk, Boehringer Ingelheim, BMS and MSD” [105].
  • Relevanz: Gleich mehrere sponsernde Firmen stellen GLP-1-Agonisten her oder verkaufen Diagnostika für Diabetes.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.




  • Vortrag/Referent: Hausärztliche Diagnostik und Therapie von Asthma und COPD – Der Referent wird noch bekannt gegeben (vgl. vorherige Analysen … )

  • Vortrag/Referent:  Neues in der konservativen Therapie der koronaren Herzerkrankung | Prof. Dr. med. Verena Stangl
  • Interessenkonflikte: “Persönliches Honorar für Vorträge erhielt sie von Astra Zeneca, Bayer, Berlin-Chemie, Boehringer Ingelheim, Medtronic und Servier“[108]
  • Relevanz: Mehrere Sponsoren verkaufen Produkte im Bereich Koronare Herzerkrankung (ggf. Fokus auf Xarelto ?).
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen sie diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent:  Risiko-adaptierte Differentialtherapie der Fettstoffwechselerkrankungen | Prof. Dr. med. Christian Schneider
  • Interessenkonflikte: Lt. Selbstauskunft (Folie 2)” [109] : Actavis, Alere, AstraZeneca, Bayer, Boehringer Ingelheim, […], BMS, Daichi Sankyo, Essex Pharma, Ferring, Lillx, Merck, MSD, Novo Nordisk, Pfizer, Roche, Sanofi-Aventis, Tromsdorf, Takeda”
  • Relevanz: Mehrere Sponsoren verkaufen Produkte im Bereich Fettstoffwechselerkrankungen.
  • Fazit: Der Referent erhält Gelder von eben den sponsernden Firmen, die Produkte verkaufen, zu denen er diesen Vortrag hält.

  • Vortrag/Referent:  Das kleine dermatologische ABC | Dr. med. Ralf Hartmann
  • Interessenkonflikte: Folien abzuwarten, meist Allmirall

 

Fazit für OmniaMed-Update NEO am 15. September in Münster : Bis auf einen Vortrag werden alle anderen von Referenten gehalten, die Gelder von eben den sponsernden Firmen bekommen, zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind bzw. bereits in Baden-Württemberg die Zertifizierung verweigert wurde. Wir haben die Ärztekammer Westfalen-Lippe am 05.08.2018 informiert und warten auf Antwort.

g) OmniaMed-Update NEO Düsseldorf 2018, Mittwoch, 19. September 2018, Düsseldorf

Sponsoren [103]: Allmirall 10.300 Euro, Amgen 22.500 Euro, Bayer 53.571 Euro, Berlin-Chemie 19.500 Euro, Boehringer Ingelheim / Lilly 44.980 Euro. Gesamtsponsoringsumme: 131.351,43 Euro. Die Höhe der Sponsoring-Gelder von Omniamed ist unplausibel: Warum sollte Almirall mit 10.300 Euro nur die Hälfte von AMGEN mit 22.500 Euro bezahlen, die erbrachten Leistungen sind absolut identisch? Eine mögliche Erklärung dafür: Die in AMGENs geplantem Vortrag “Fettstoffwechselstörungen”  beworbenen Präparate sind um ein Vielfaches teurer, als die im Allmirall-Vortrag über Ekzeme. Des weiteren ist die Gesamtsumme mit über 130.000 Euro für einen Tag mit 6 Vorträgen unangemessen. Die Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb für ihre Fortbildungen festgelegt, Veranstalter und Veranstaltungen, bei denen eine Unterrichtseinheit mit mehr als 1000 Euro gesponsert wird, gesondert auf Angemessenheit zu überprüfen [113]. 


  • Vortrag/Referent: Praxischeck Migrationsmedizin [77] | Dr. med. Petra Sandow 
  • Interessenkonflikte: Frau Dr. Petra Sandow aus Berlin hat z.B. in den Jahren 2015/2016 von mehr als 7 Pharmafirmen mehr als 50.000 Euro bekommen [4]. Lt. Selbstauskunft: “Vorträge, die Teilnahme Advisory Boards, allgemeine Beratung, ungebundene Forschungsunterstützung oder sonstige medizinisch-wissenschaftliche Leistungen” von Boehringer Ingelheim, Lilly, Volopharm, Roche, Repha, Bayer Healthcare, Medical Tribune, Berlin Chemie, Novartis, Astra Zeneca, BMS, Gilead ” (https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin.pdf)
  • Relevanz: Fokus auf Diagnostik von HIV/Hepatitis bei Flüchtlingen, wobei die Relevanz eines Screenings bei Flüchtlingen unklar ist (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/29_17.pdf?__blob=publicationFile). Gilead, BMS; Boehringer und andere verkaufen Medikamente gegen HIV/Hepatitis.
  • Fazit: Die Referentin erhält Gelder von eben der sponsernden Firma, die Produkte verkauft, zu denen sie diesen Vortrag hält.





Fazit für OmniaMed-Update NEO am 19. September in Düsseldorf: Alle verordnungsrelevanten Vorträge werden von Referenten gehalten, die Gelder von eben den sponsernden Firmen bekommen, zu deren Produkte sie referieren. Das sind relevante Interessenkonflikte, welche nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und nach den Richtlinien der meisten Landesärztekammern nicht zertifizierungsfähig sind. Auch sind die variierenden Sponsoringsummen nicht plausibel und die Höhe des Sponsorings unangemessen. In Baden-Württemberg wurde deshalb einer weitgehend identischen Omniamed-Veranstaltung die Zertifizierung verweigert. Wir haben am 29.08.2018 die zertifizierende Ärztekammer Nordrhein informiert und warten auf Antwort.

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3) Fazit

Auch nach dem Ende von Omniamed kassieren weiterhin viele kommerzielle CME-Anbieter von Pharmakonzernen teils exorbitante Sponsorengelder und können dadurch Ärzte zu ihren Gratisveranstaltungen locken. Die Pharmaindustrie bezahlt solch hohe Summen, weil sie bei fast allen von uns analysierten Vorträgen auch die Referenten bereits auf ihren Gehaltslisten hat – und dadurch sowohl die Themen- und Referentenauswahl als auch die Inhalte der Vorträge marketingtechnisch vorab optimieren und kontrollieren kann.

Das Geschäftsmodell von Omniamed und vergleichbarer kommerziell-gesponserter CME-Anbieter (wie Esanum, Medupdate, FOMF, Fortbildungskolleg, Praxisdepesche, …) führt dabei nicht nur nachweislich zu schlechteren Fortbildungsergebnissen und verändertem Verschreibungsverhalten [110] sondern benachteiligt durch übermäßiges Sponsoring/Querfinanzierungen auch interessenkonfliktfreie, kleinere Anbieter und auch die kammereigenen Fortbildungen der Landesärztekammern.

Eine Zertifizierung solcher Werbeveranstaltungen durch das CME-Siegel der Ärztekammern war bislang durch die zu unscharf formulierten Fortbildungsordnungen der Ärztekammern leider bislang Konsens gewesen, gleichwohl könnten die Ärztekammern sowohl die Sponsoringhöhe, die Verwendung der Gelder aber auch die teils massiven Interessenkonflikte der Referenten zur Nichtzertifizierung nutzen – und diese Einschätzung scheint sich -wie Omniamed zeigt- aktuell bei den Ärztekammern durchzusetzen.

Transparenz – also das Veröffentlichen von Interessenkonflikten der Referenten auf der Webseite und Einladungen war in den letzten Jahren ein erster Schritt, der nun weitgehend umgesetzt wurde. Allerdings hilft Transparenz alleine nicht weiter – nur durch ein effektives Interessenkonfliktmanagement, wie es z.B. die Arzneimittelkommission der deutsche Ärzteschaft oder auch das Aktionsbündnis Fortbildung 2020 anwenden, können die negativen Effekte von Interessenkonflikten reduziert werden. 

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4) Quellen

[1] https://www.omniamed.de/uber-uns/uber-omniamed
[2] https://www.omniamed.de/uber-uns/wissenschaftlicher-beirat
[3] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/dirk-muller-wieland-aachen-de/
[4] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/petra-sandow-berlin/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5516383/
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4715313/
[7] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/klaus-wahle-munster/
[8] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/gerald-klose-bremen/
[9] https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=161185&s=Gerald&s=klose
[10] https://www.omniamed.de/events/partners/prime-time-immuntherapie-in-der-onkologie-berlin-2018
[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Bristol-Myers_Squibb#Produkte
[12] http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-024OLm_S3_Melanom_2016-08.pdf, S. 80
[13] https://de.wikipedia.org/wiki/Hoffmann-La_Roche#Medikamente
[14] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/hans-ulrich-schildhaus-gottingen/
[15] https://www.roche.de/diagnostics/
[16] https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161121_OTS0047/personalisierte-immuntherapie-und-biomarker
[17] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/sebastian-ochsenreither-berlin-de/
[18] https://www.merck.com/research/pipeline/home.html
[19 https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/caroline-anna-peuker-berlin/
[20] https://www.futuremedicine.com/doi/10.2217/fon-2017-0666
[21] https://www.boehringer-ingelheim.de/onkologie/lungenkrebs/medikamente-gegen-lungenkrebs?itid=Medikamente%20gegen%20Lungenkrebs%0A
[22] https://de.wikipedia.org/wiki/Hoffmann-La_Roche#Medikamente
[23] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29285289
[24] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5541855/
[25] https://www.omniamed.de/events/details/update-neo-leipzig-2018
[26] https://www.omniamed.de/events/details/update-neo-leipzig-2018
[27] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5241949/
[28] http://www.berlin-chemie.de/Patienten/Fachinformationen-Gebrauchsinformationen-Schulungsmaterialien
[29] https://de.wikipedia.org/wiki/Boehringer_Ingelheim#Produktportfolio
[30] https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_AG#Produktportfolio
[31] http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-004m_S3_KHK_2016-02.pdf
[32] https://de.wikipedia.org/wiki/Servier#Medikamente
[33] https://www.bayer.de/de/produkte-von-a-bis-z.aspx
[34] https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/?id=2810
[35] https://arznei-news.de/empagliflozin/
[36] https://de.wikipedia.org/wiki/Eli_Lilly_and_Company#Endokrinologie
[37] https://www.aerzteblatt.de/archiv/184420/Stellenwert-der-chirurgischen-Therapie-bei-Diabetes-mellitus-Typ-2
[38] https://www.bayer.de/de/produkte-von-a-bis-z.aspx
[39] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/gunther-claus-melsungen/
[40] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109716330819?via%3Dihub
[41] https://de.wikipedia.org/wiki/Amgen#Medikamente
[42] https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ezetimib_46644
[43] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/jessica-rademacher-hannover/
[44] https://www.boehringer-ingelheim.de/atemwege/copd/medikamente-gegen-copd
[45] https://www.omniamed.de/events/details/update-neo-hannover-2018
[46] https://www.almirall.com/en/about-almirall/our-products
[47] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5097109/
[48] https://de.wikipedia.org/wiki/Eli_Lilly_and_Company
[49] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/marcel-kaiser-frankfurt-am-main/
[50] https://www.omniamed.de/events/details/update-neo-stuttgart-2018
[51] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/thomas-schultz-berlin/
[52] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5233802/
[53] https://cme-welt.de/praktische-aspekte-der-modernen-fumarat-therapie-bei-psoriasis-vulgaris
[54] https://www.almirall.de/de/uber-almirall/unsere-produkte
[55] https://www.omniamed.de/events/details/updateneomunchen2018
[56] https://www.omniamed.de/events/partners/updateneomunchen2018
[57] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5833912/
[58] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5233802/
[59] https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article?id=197088
[60] https://www.norgine.com/products/
[61] https://pharma.bayer.com/de/therapie-versorgung/krebs/leberkrebs/
[62] https://www.medicom.cc/medicom-at/aktuelles/pharma-med-technik-news/entries/deutschland/Presseinfo-Norgine-151117.php
[63] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/1_Mackensen_Immuntherapie_ITO_Berlin_2018.pdf
[64] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/2_Schildhaus_Biomarker_ITO_Berlin_2018.pdf
[65] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/3_Ochsenreither_Entwicklung-Immuntherapie_ITO-Berlin_2018.pdf
[66] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/4_Peuker_Nebenwirkungsmanagement_ITO_Berlin_2018.pdf
[67] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/8a_Modest_Gastrointestinale-Tumore_ITO-Berlin_2018.pdf
[68] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/8b_Engert_Haematologische-Tumore_ITO-Berlin_2018.pdf
[69] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/06—Prof_-Herkommer_Hypogonadismus.pdf
[70] http://www.ferring.de/Therapiegebiete/Testosteronmangel/
[71] https://de.wikipedia.org/wiki/Jenapharm#Testosteronmangel
[72] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/08—Dr_-Rademacher_Asthma-und-COPD.pdf
[73] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/07—Prof_-Abeck_Ekzeme,Mykosen,Warzen.pdf
[74] https://www.almirall.de/de/uber-almirall/unsere-produkte
[75] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/02—Dr_-Rademacher_Hausaerztliche-Diagnostik-und-Therapie-von-Asthma-und-COPD.pdf
[76] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/03—Prof_-Volz_Depression.pdf
[77] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/01—Dr_-Sandow-Migrationsmedizin.pdf
[78] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/04—Dr_-Kaiser_Prof_-Blueher_OAD.pdf
[79] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/05—Dr_-Richartz_Dr_-Claus_NOAK.pdf
[80] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/06—Prof_-Schwaab_Hypertonie.pdf
[81] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/Germany/Events/2018/18.06.02-Update-Hannover/08—Prof_-Abeck_Ekzeme%2CMykosen%2CWarzen.pdf
[82] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin.pdf
[83] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/03—Dr_-Simon_GLP1-Agonisten(2).pdf
[84] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/04—Dr_Tafel_Prof_-Blueher_OAD.pdf
[85] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/05—Dr_-Richartz_Dr_-Claus_NOAK.pdf
[86] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/06—Dr_-Vogt_Fettstoffwechselerkrankung.pdf
[87] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/07—Dr_-Dietrich_Dermatologie.pdf
[88] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/08—Prof_-Volz_Depression.pdf
[89] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/09—Prof_-Dechend_Hypertonie.pdf
[90] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Dr_Sandow_Migrationsmedizin(1).pdf
[91] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/02—Prof_-Schwaab_Hypertonie(1).pdf
[92] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/03—Dr_-Simon_GLP1-Agonisten(3).pdf
[93] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/05—Dr_-Spaeh_Dr_-Claus_NOAK(1).pdf
[94] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/08—Prof_-Herkommer_Wann-ist-man-ein-Mann(1).pdf
[95] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/09—Prof_-Madisch_Leberzirrhose.pdf
[96] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/10—Dr_-Dietrich_Dermatologie.pdf
[97] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/01—Prof_-Dechend_KHK.pdf
[98] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/02—Prof_-Schwaab_Hypertonie.pdf
[99] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/03—Dr_-Toussaint_GLP-1.pdf
[100] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/04—Dr_-Kaiser_Prof_-Blueher_OAD.pdf
[101] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/05—Dr_-Spaeh_Dr_-Claus_NOAK.pdf
[102] https://www.omniamed.de/uploads/files/files/06—Prof_-Herkommer_Hypogonadismus.pdfhttps://mezis.de/mezis-bleibt-wichtiger-impulsgeber-fuer-unabhaengige-fortbildung/
[103] https://www.omniamed.de/events/partners/updateneomunster2018
[104] www.norgine.com/wp-content/uploads/2018/06/GERMANY-Transparency-2017.xlsx
[105] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4343042/
[106] https://correctiv.org/en/investigations/euros-doctors/database/recipient/daniela-marschall-kehrel-frankfurt-am-main/
[107] https://www.berlin-chemie.de/Patienten/Erektionsstoerung
[108] https://www.akdae.de/Kommission/Organisation/Mitglieder/DoI/Stangl.pdf
[109] http://www.dkg-web.de/krebsgesellschaft_de/2015/DGU/Webcast_DGU_Symp_Ferring_Schneider/html5_player.html
[110] https://www.propublica.org/article/doctors-who-take-company-cash-tend-to-prescribe-more-brand-name-drugs
[111 https://mezis.de/wp-content/uploads/2018/08/Vorschlag-für-eine-bundeseinheitliche-CME-Zertifizierung-13-03-2017_aktualisiert-2-2018.pdf
[112] https://www.omniamed.de/events/partners/updateneomunster2018
[113] http://www.aek-mv.de/upload/file/aerzte/Fortbildung/Formulare/Richtlinie%20der%20%C3%84rztekammer%20M-V%20zum%20Anerkennungsverfahren%20vom%2025_11_2017.pdf
[114] https://www.pharma-relations.de/personen/zur-person/2017/zur-person-08-2017-tom-renneberg
[115] https://correctiv.org/recherchen/euros-fuer-aerzte/datenbank/empfaenger/stefan-evers-coppenbrugge/
[116] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4397219/
[117] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23963355
[118] https://thejournalofheadacheandpain.biomedcentral.com/articles/10.1186/s10194-018-0955-y
[119] https://de.wikipedia.org/wiki/Abbott_Laboratories#Produkte
[120] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29204951
[121] https://correctiv.org/recherchen/euros-fuer-aerzte/datenbank/empfaenger/klaus-wahle-munster/

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